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NUTZEN 02/2021 Ausgabe NordOst

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Hier halten Sie digital die neuste Ausgabe des Magazins der Druck- und Medienverbände in den Händen! Es dreht sich diesmal alles um "Mahlzeit!". In der Titelstory finden Sie alles rund um Genuss. Gute Kochbücher und gutes Essen haben diesen großartigen gemeinsamen Nenner! Wie gewohnt finden Sie die Rubrik “Print kommt an” und drei Firmenporträts, Die unter den Stichworten “Der Nutzen”, “Die Firma” und “Die Profis” Unternehmen aus der Mitgliedschaft vorstellen. Die Bilderstory “Unterwegs mit …” hat sich diesmal auf ungewohntes Terrain begeben. Lassen Sie sich überraschen ... In unserem Regionalteil schlagen wir für Sie unter dem Titel “Du wirst bald 70 – genieß es”, die Brücke zum Genuss. Zusätzlich finden Sie den "Der Ort für Ihre Visionen", wir begrüßen unsere neuen Mitglieder herzlich und informieren Sie über Beratungsangebot zum Blauen Engel und ein Mergers & Acquisitions-Portal für die Druckbranche. Der Printausgabe liegt das Programm der Print-Academy.de für das dritte Quartal 2021 bei. Sie kennen die Print-Academy.de noch nicht, dann schauen Sie mal vorbei www.print-academy.de. Möchten Sie uns Feedback geben, Kritik äußern oder Anregungen mitteilen? Möchten Sie Ihr Unternehmen auch im NUTZEN präsentieren? Schreiben Sie uns an Nutzen@vdmno.de!

NUTZEN

NUTZEN NACHHALTIGKEIT Nachhaltig veredeln – geht das? Nachhaltigkeit spielt für viele Kunden eine immer größere Rolle. Welchen Einfluss aufwendige Veredelungen auf die Nachhaltigkeit von Printprodukten haben, darüber spricht NUTZEN mit Markus Hoffmann, Member of the Board bei Leonhard Kurz, einem weltweit führenden Hersteller von Veredelungsmaterialien. Herr Hoffmann, Nachhaltigkeit und Veredelung – passt das zusammen? Aber sicher! Es kommt nur darauf an, wie man es macht. Wen man Veredelung richtig einsetzt, ist das Produkt uneingeschränkt recycelbar. Und genau in diese Richtung geht der Trend: Steigere mit intelligenter Veredelung die Wirkung des Produkts, aber achte dabei auf den verantwortungsvollen Einsatz der Materialien. Beispiel Transferfolie. Da bleibt immer Material zurück. Was passiert damit? Ein gutes Beispiel. Denn natürlich bleibt bei einer Transferveredelung immer das Trägermaterial übrig und wird dann entsorgt. Da haben wir für uns Handlungsbedarf gesehen und inzwischen als Erster der Branche ein Rücknahme- und Recyclingsystem für die PET-Träger entwickelt. Wir holen das Trägermaterial bei den Unternehmen ab, recyceln es und speisen es als hochwertigen Werkstoff wieder in den Wertstoffkreislauf ein. Wie nehmen das die Unternehmen an? Mit großer Begeisterung, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir über die Kosten reden. Denn klar ist: Diese besondere Form des nachhaltigen Handelns gibt es nicht umsonst. Es geht zwar nur um Centbeträge, doch wir alle kennen den Preisdruck im Printgeschäft. Hier gilt es, noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Aber ich bin überzeugt, dass nachhaltiges Handeln immer wichtiger wird, um in Zukunft erfolgreich zu sein. Und ein von uns ausgestelltes Zertifikat zum Folienrecycling ist beim Kunden sicher ein stichhaltiges Argument. Welche Tipps haben Sie für einen Drucker, der Veredelung und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringen will? Wir verstehen uns nicht nur als Lieferanten, sondern als Partner unserer Kunden. Und dazu gehörten das intensive Gespräch und sicher eine Beratung in Sachen Nachhaltigkeit. Ganz konkrete Tipps: Ein Verarbeitungslayout wählen, das möglichst wenig Material verbraucht. Eine Technologie verwenden, bei der man die Folienrolle mehrfach ausprägen kann. Dem Kunden ganz konkret aufzeigen und auch mit Zertifikaten belegen, wo man nachhaltig agiert. Und jetzt freue ich mich auf viele Anrufe zu konkreten Beratungsgesprächen (lacht). Und welche Veredelung hat Sie in den letzten Tagen besonders begeistert? Das war, wie so oft, ein Weinetikett. Ein goldener Stern mit schwarzem Hintergrund unterstreicht genau das, was der Blaufränkische vom Neusiedler See bietet. Das Etikett macht also ein Versprechen, das der Wein dann einlöst. Besser geht Veredelung nicht. Gezielt eingesetzt bringt Veredlung jedes Produkt zum Glänzen. Bilder: LEONHARD KURZ Stiftung & Co. KG; katie-harp-unsplash.com 26 // 02/2021

NUTZEN ADVERTORIAL NUTZEN ADVERTORIAL Ein Bekenntnis in Grün: 100 Prozent prozessfrei im Offsetdruck „Bildquelle: Kodak“ „Bildquelle: Kodak“ ONLINEPRINTERS hat bei der Bebilderung im Offsetdruck komplett auf prozessfreie Platten umgestellt. Damit werden beim Verarbeiten von Druckplatten kein Wasser und keine Chemikalien mehr verbraucht. In Kombination mit dem neuen KODAK MAGNUS Q800 Plattenbelichter können druckfertige Platten in Rekordzeit hergestellt werden. Das steckt hinter der Technologie. Das Bebildern von Druckplatten mit anschließender chemischer Entwicklung ist ein wesentlicher Prozessschritt im Offsetdruck, was diese Drucktechnologie teuer und zeitintensiv macht. Speziell die Entwicklung der Druckplatten war lange Zeit eine Belastung für die Umwelt. Mit prozessfreien Platten fällt dieser separate Entwicklungsschritt weg. Die Platten werden im Plattenbelichter bebildert und können direkt in der Druckmaschine eingespannt werden. Das hat den Vorgang um einiges produktiver und umweltfreundlicher gemacht. Mit der neuen SONORA XTRA Platte hat Kodak eine prozessfreie Druckplatte auf den Markt gebracht, mit der die Bebilderung schneller geht, ohne die Druckqualität oder die Produktivität zu beeinträchtigen. Mit dem Umstieg auf die KODAK SONORA XTRA Druckplatten ist ONLINEPRINTERS mittlerweile zu 100 Prozent prozessfrei im Offsetdruck. „Mit den prozessfreien Platten schonen wir die Umwelt, was uns und vielen unserer Kunden ein großes Anliegen ist. Das war das Hauptargument, das für den Umstieg auf prozessfreie Platten gesprochen hat. Somit haben wir einen lange geplanten Schritt umgesetzt, der uns eine noch umweltfreundlichere Produktion ermöglicht“. Jürgen Winkler, COO von ONLINEPRINTERS. Schneller, genauer, günstiger? Die Vorteile der SONORA XTRA Platten überzeugen auch auf den zweiten Blick: Die Druckformherstellung geht um bis zu 20 Prozent schneller (als mit der bestehenden SONORA X Platte) und die Reproduzierbarkeit und Auflösung ist herausragend (1–99 % bei 80 L/cm und Eignung für FM-Raster mit 20 µm; Rasterweiten bis 180 L/ cm). Zudem sind die neuen Platten sehr viel robuster und damit leichter in der Handhabung. Mit dem Einsatz des KODAK MAGNUS Q800 Plattenbelichters schöpft man das mögliche Potenzial voll aus. Für diesen Weg hat sich auch ONLINEPRINTERS entschieden. Mit jenem vollautomatischen Plattenbelichter mit T-Speed hat der Onlinedrucker das weltweit schnellste CTP-System in seiner Formatklasse im Einsatz. In dieser Kombination kann alle 45 Sekunden eine bebilderte Platte ausgegeben werden. Durch die prozessfreie Technologie werden Kosten für Wasser, Energie und Chemikalien sowie deren Entsorgung eingespart. Dazu fallen weniger Betriebskosten für Reinigung und Wartung an. Was die Umwelt davon hat Die Nutzung von prozessfreien Druckplatten hat bedeutende umweltschonende Effekte. Der Wechsel von herkömmlichen Platten mit nasschemischer Verarbeitung zu prozessfreien SONORA XTRA Platten eliminiert den konventionellen Entwicklungsprozess vollständig. Dadurch entfallen die Verwendung von kostbarem Wasser, Strom für den bisherigen Plattenverarbeitungsprozess sowie Altchemikalien und belastende Restflüssigkeiten zur Entsorgung. Die Druckplatten, die aus hochwertigem Aluminium bestehen, werden nach ihrem Einsatz zu 100 Prozent recycelt. Nicht zuletzt kommt noch ein nicht zu unterschätzender Faktor hinzu: Die SONORA XTRA Platten erzielen durch geringere Tonwertschwankungen und höhere Punktstabilität exaktere Druckergebnisse als traditionelle Platten mit nasschemischer Verarbeitung. Damit wird beim Andruck weniger Makulatur produziert, die nicht verkauft werden kann und entsorgt werden muss. Damit hat ONLINEPRINTERS sein Engagement im Umweltschutz weiter verstärkt. 1 // 02/2021 02/2021 // 27