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NUTZEN 03/2020 Ausgabe NordOst

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Wir hoffen, dass Ihnen auch die neue Ausgabe des Magazins der Druck- und Medienverbände wieder gefällt und es Ihnen NUTZEN bringt. Im Zentrum steht diesmal die Nachhaltigkeit. Der Printausgabe sind neben einem Plakat zum Thema Umwelt. Bewusst. Gedruckt. auch die neue Broschüre des CO2-Rechners beilegt. Unseren Mitgliedsunternehmen haben wir noch einen Fächer mit 16 Argumenten für Print beigelegt. Möchten Sie uns Feedback geben, Kritik äußern oder Anregungen mitteilen? Schreiben Sie uns an Nutzen@vdmno.de Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Preisträgerin Nummer 8

Preisträgerin Nummer 8 Es folgt die Nummer 7 Celine Eichler, Auszubildende bei deister electronics in Barsinghausen, machte sich Gedanken darüber, ihr Anliegen inhaltlich klar und auf Anhieb verständlich zu kommunizieren. Die Signalwirkung des klaren Zinnoberrots fordert Aufmerksamkeit ein, der Text ist supergut lesbar, seine Anordnung und die Schriftmischung tragen dazu bei. Der Button stellt die grafische Verbindung zur rechten Plakatseite her. Die Gegenüberstellung von der linken grauen und der rechten farbigen Gehirnhälfte (gut, dass hier wieder Rot auftaucht) erzählt uns etwas über das Zusammenspiel von Planung und Kreativität. Die formale Statik des gesamten Plakates, das auch als Anzeige gut funktionieren würde, humpelt noch etwas. Die hellere Gehirndarstellung auf Weiß neben der Farbfläche zieht das Plakat nach links. Die das Format eingrenzende Linie ist wichtig. Vielleicht könnte eine sehr helle Fondfarbe anstelle von Weiß helfen, eine Zusammengehörigkeit herzustellen. Ben David Schmelter von moskito und Finn Lucas von Rock hmmh Multimedihaus haben mit frischen, modernen Farben gearbeitet. Der Hintergrund wird durch den geometrischen, technischen Raster lebendig und bringt eine dreidimensionale Wirkung hinein. Es gibt neben der CMYK- auch eine RGB-Version dieses Plakates. Die Schrift in strahlendem Weiß und schmalfetten Groteskversalien bildet einen guten Kontrast dazu. Die Frage ist, ob die Berufsbezeichnung so geläufig ist, dass sie in dieser eigenwilligen Fragmentierung noch verstanden wird. Man muss schon zweimal hinsehen und wir hoffen, dass das Absicht der beiden Bremer war. Einerseits setzen die letzten 3,5 Buchstaben einen Kontrapunkt, der dem Gesamteindruck gut tut, andererseits leidet darunter die Lesbarkeit. Das Wort PRINT rechts unten ist für das Verständnis wichtig, zumal sonst weder Information noch Absender sichtbar sind. Da würde ein Link das Ganze komplettieren. II // 03/2020

Der 6. Platz Paula Debelius, Auszubildende bei Trendinvent im hessischen Burgwald-Bottendorf, ist es mit ihrem Website-Entwurf gelungen, in außerordentlich angenehmer Harmonie ganz viel Information mit hohem Gestaltungswillen zu verbinden. Es gibt einiges zu entdecken: Sehr gekonnt ist die Darstellung der Hände, des Farbfächers und des Computers, gut dazu der Übergang in abstrakte Formen, der verhindert, dass es eine Kinder-Bilderbuchdarstellung ist. Die dem Corporate Design des VDMNO entsprechenden Farben sind geschickt abgestuft und unterscheiden mit ihren Farbflächen die einzelnen Berufsspezialisierungen. Auch die feinen Icons tragen zu dem Eindruck von Qualität und gutem Handwerk bei, alles ist übersichtlich und leicht verständlich. Wer die Anzeige nur überfliegt und nicht jeden Satz liest, versteht auch alles Wesentliche – und die Benutzerführung durch den Text ist eindeutig. Eine sehr schöne Arbeit. Der 5. Preis wurde Jan Doré zugesprochen Das ist ein lautes Plakat, das direkt in den Kopf geht. Es enthält die Aufforderung, Stellung zu beziehen. Jan nutzt den aktuellen Slang. Das Wort NICE trifft die Zielgruppe „junge Leute“, dazu sticht es schwarz aus dem weißen Text heraus. Auf dem coolen Türkis steht das Weiß ebenso stark wie das Schwarz. Man kann sich ein Grinsen nicht verkneifen und wenn man im Kopf beweglich ist, wird beim Betrachter etwas Aktivierendes angetriggert. Die Kombination der verschiedenen Schriftgrößen und Schriftgrade hat der Auszubildende von Einstieg in Köln gut gewählt, dass der Begriff Mediengestalter schwarz ist, gibt dem Plakat Halt. Ein Apostroph wäre nicht notwendig gewesen – und wenn, dann wenigstens den richtigen anstelle des französischen Accentzeichens. ... und vielleicht noch einen Info- Link? Wäre super. 03/2020 // III