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NUTZEN 03/2021 Ausgabe NordOst

Hier halten Sie digital die neuste Ausgabe des Magazins der Druck- und Medienverbände in den Händen! Die Mainstory dreht sich um die Bundestagswahl. Anschließend folgen wie gewohnt die Rubrik “Print kommt an” und drei Firmenporträts, die unter den Stichworten “Der Nutzen”, “Die Firma” und “Die Profis” Unternehmen aus der Mitgliedschaft vorstellen. Die Profis sind in dieser Ausgabe "Das UmweltDruckhaus" aus Langenhagen. Wir stellen Thomas Rätzke und sein Team vor. Auch die Bilderstory “Unterwegs mit …” nimmt das Thema Wahlen auf. Wir haben unserem Mitgliedsunternehmen "Verlagshaus Stadthagen" über die Schulter geblickt. Im Regionalteil stellen wir Ihnen Die Zero-Waste-Lösung für Plakate der Firma Gustav Krüger Siebdruck & Werbung GmbH & Co. KG, kurz GKS, aus Bad Münder vor. Außerdem finden Sie den Überblick der Kurse der überbetrieblichen Ausbildung Druck & Medien im NordOsten für Mediengestalter und die Preisträger des diesjährigen Gestaltungswettbewerbes. Lassen Sie sich überraschen ... Der Printausgabe liegt das Programm der Print-Academy.de für das vierte Quartal 2021 bei. Sie kennen die Print-Academy.de noch nicht, dann schauen Sie mal vorbei www.print-academy.de. Möchten Sie uns Feedback geben, Kritik äußern oder Anregungen mitteilen? Möchten Sie Ihr Unternehmen auch im NUTZEN präsentieren? Schreiben Sie uns an Nutzen@vdmno.de!

Die Zero-Waste-Lösung

Die Zero-Waste-Lösung für Plakate Südwestlich von Hannover zwischen Deister und Süntel liegt Bad Münder – der Standort der Gustav Krüger Siebdruck & Werbung GmbH & Co. KG, kurz GKS genannt. Das Unternehmen wurde 1978 gegründet und wird nun seit 2004 in zweiter Generation von Jörg und Hilke Krüger geführt. Beziehungen nutzen immer Bei unserem Treffen berichtet Hilke Krüger, dass ihr Tag heute schon um 7.00 Uhr mit einem Treffen des Netzwerkes BNI (Business Network International), Chapter Hannover, begonnen hat. Seit nunmehr einem Jahr ist das Unternehmen in diesem Kreis Mitglied. Bei den Treffen, bei denen für die Mitglieder Anwesenheitspflicht besteht, stellen sich die Unternehmen jeweils in einem kurzen 1-minütigen Pitch vor. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sich auch einem der vielen Chapter anzuschließen, muss eine Bewerbung abgeben, die von einem Chapter angenommen werden muss. Es wird darauf geachtet, dass in jedem Chapter nur jeweils ein Unternehmen aus einer Branche vertreten ist. BNI® steht für Business Network International und ist eine professionelle Vereinigung regionaler Geschäftsleute, die sich einmal in der Woche zur Frühstückszeit treffen – mit dem klaren Ziel: Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen. Das Kerngeschäft Über dieses spannende Thema steigen wir nun in das eigentliche Geschäft des Unternehmens ein. Die Produktpalette ist umfassend. Druckerzeugnisse wie Allwetter- und Wahlplakate, sogenannte Hohlkammerplakate, aber auch Banner, Display und Roll-Ups ebenso wie Aufkleber, Kfz-Beschriftung und Kunstdrucke, textile Banner, Mülltonnenaufkleber sowie Textilveredelung, die im Siebdruck und im Digitaldruck produziert werden, sind im Online-Shop www.highway2print.de zu finden. GKS ist Druckveredelungspartner zahlreicher Offsetdruckereien und bietet UV-Glanzlackierungen und Relieflackierungen an. Das eigentliche Kerngeschäft ist aber die Bedruckung von Polypropylen, kurz PP genannt. Aus Polypropylen entstehen unter anderem Plakate für Veranstaltungen, Events und Wahlen ebenso wie Sonderanfertigungen für den industriellen Einsatz. Ein nachhaltiges Material Polypropylen (PP) – umgangssprachlich Plastik – ist ein Premium-Material. Die Rückführung von Polypropylen in den Herstellungsprozess ist immer sicher. Die Verwendung von Polypropylen sorgt somit für die vollständige Wiederverwertbarkeit am Ende des Produktlebenszyklus. Das recycelte Material wird wieder für die Herstellung neuer Produkte genutzt und somit ist ein Kreislauf gewährleistet. Hilke und Jörg Krüger im Drucksaal der GKS 100 % Recycling-Kreislauf-Kunststoff Die höchste Form des Recyclings ist die Kreislaufführung von Materialien in der immer wieder gleichen Endanwendung. Als registrierter Partner des österreichischen Circular-Print-Systems, das nach mehrjähriger, interdisziplinärer Forschung ein innovatives Verfahren entwickelt hat, können Hilke und Jörg Krüger ihren Kunden beim Einsatz der ECO-Hohlkammerplakate eine Zero-Waste-Lösung anbieten. Das Unternehmen kann die EU-Richtlinie 2030 für Kreislaufwirtschaft damit schon heute erfüllen. Die sogenannten Regenerate sind von hoher Qualität und erfüllen die REACH-Anforderungen. Für die ECO-Hohlkammerplakate darf GKS das Gütesiegel II // 03/2021

ECO-Hohlkammerplakate Die ZERO-WASTE-Lösung GKS Siebdruck & Werbung | Am Stellwerk 1 | 31848 Bad Münder | Tel.: 0 50 42 - 93 32 44 | www.gks-siebdruck.de „Reduce, reuse, recycle” – eine deutsche Definition Hinter den englischen Worten steckt nichts anderes als die deutsche Variante „reduzieren, wiederverwenden, recyceln”. „recycle, reuse, reduce“ führen und damit die Plakate als 100 % Recycling-Kreislauf-Kunststoff deklarieren. Der Recyclingprozess ist in einem digitalisierten Kreislaufwirtschaftssystem, vom Online-Abholauftrag der Abfälle bis zur Auslieferung neuer und bedruckter Endprodukte, nachvollziehbar und transparent darstellbar. Über Mengenbilanzen und deren Kreislauf-Verwendung kann man auch den CO 2 -Fußabdruck einzelner Plakat-Produktionen errechnen. Mit der Teilnahme am anschließenden Recyclingprozess optimieren GKS-Kunden die Wahlkampagne oder den Werbeauftritt. Die Kreislaufführung des Materials Und so funktioniert das Ganze: Von gebrauchten Hohlkammerplakaten wird die Farbe in einem Spezialverfahren gelöst, der Kunststoff wird granuliert und komplett bei der Herstellung neuer ECO-Hohlkammerplatten wiederverwendet. Das Recyclingverfahren ist für Hohlkammerplakate aus Neuware und für ECO-Hohlkammerplakate geeignet. Die Plakate können unbegrenzt im Kreislaufsystem wiederverwendet werden. Die ZERO-WASTE-Lösung: keine Abfälle | keine thermische Verwertung | kein Downcycling Umwelt- und Klimaschutz Bereits seit 2011 arbeitet das Unternehmen GKS ausschließlich mit Ökostrom von zertifizierten Anbietern wie Naturstrom oder Greenpeace Energy. Die eingesetzten Druckfarben enthalten keine ozonabbauenden Chemikalien im Sinne des Montrealer Protokolls, sind frei von aromatischen Kohlenwasserstoffen und von flüchtigen Lösungsmitteln und daher umweltfreundlicher als lösemittelbasierte Produkte. Als Subunternehmen erfolgt seit 2014 die Teilnahme an der EU ECO-Label-Zertifizierung. 03/2021 // III