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NUTZEN 03/22 Ausgabe NordOst

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NUTZEN heißt die gemeinsame Publikation der Verbände Druck und Medien. Viermal im Jahr bieten wir Ihnen Informationen über unsere Branche sowie Themen, die die Druck- und Medienverbände im Namen und im Auftrag ihrer Mitglieder bearbeiten. Gleichzeitig liegt uns daran, Ihnen aufzeigen, welchen Stellenwert Print in unserem Leben einnimmt. Denn kein Wirtschaftszweig, keine politische Organisation, kein privater Haushalt kommt ohne Druckerzeugnisse aus. Und die Innovationskraft der Betriebe, ihre Flexibilität und ihr Engagement in der Nachwuchsausbildung sorgen dafür, dass die Druck- und Medienwirtschaft zu den modernsten Industriezweigen weltweit gehört. In Ausgabe 03/2022 mit dem Titel „Print macht Leben sicher“ lesen Sie u.a.: TITELSTORY: PRINT MACHT LEBEN SICHER Sicherheit ist nicht alles, aber ohne Sicherheit ist alles nichts. WIRTSCHAFT Branchenentwicklung im zweiten Quartal 2022: Rezessionssorgen und Gaslage trüben die Stimmung NACHHALTIG – ABER SICHER Die „Green Banknote“ von Giesecke+Devrient BERATUNG AT ITS BEST Bundesweite Beratung durch die neue printXmedia GmbH GESTALTUNGSWETTBEWERB 2022 Das sind die Preisträger*innen! Im Lokalteil NordOst erwartet Sie u.a.: HUBERT & CO WIRD TEIL DER ESSER GRUPPE Neues Kapitel in der Geschichte des Göttinger Traditionsunternehmens BRANCHENTALK Interview mit Christian Lieb von Gutenberg Beuys Feindruckerei GmbH zur Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb MITGLIEDERVERSAMMLUNG Rückblick 2022 und Ausblick 2023 INTERESSENVERTRETUNG IN EUROPA Beatrice Klose, Generalsekretärin bei Intergraf zu den Herausforderungen der Branche auf europäischer Ebene Möchten Sie uns Feedback geben, Kritik äußern oder Anregungen mitteilen? Möchten Sie Ihr Unternehmen auch im NUTZEN präsentieren? Schreiben Sie uns an nutzen@vdmno.de!

NUTZEN

NUTZEN WIRTSCHAFT Rezessionssorgen und Gaslage trüben die Stimmung Lieferengpässe und Kostensteigerungen bremsten die Branchenentwicklung im zweiten Quartal 2022 weiter deutlich aus. Zudem befeuerte die Volatilität der Gasliefermengen und die damit verbundenen Preisanstiege bei Gas und anderen Energieträgern die Sorgen vor einer Rezession und einer drohenden Gasmangellage im Winter. Der saison- und kalenderbereinigte Produktionsindex nahm nach Angaben des Statistischen Bundesamtes destatis von anuar bis uni um roent ab. Damit lagen die Werte des Index im ersten Halbjahr im ittel um , niedrier als im Vorahr. ine Rückkehr u den erten vor der Coronakrise ist aufgrund der aktuellen Lage nicht zu erwarten. Im Gegenteil, die vorherrschenden Belastungen und Produktionsbehinderungen sind weiter gravierend und deuten auf eine potenzielle Verschlechterung der Situation hin. ine Umfrae des ifo nstituts im uli erab, dass 84 Prozent aller befragten Betriebe weiterhin von Produktionseinschränkunen betroffen sind. er vom bvdm entwickelte Materialknappheitsindex notierte im uli bei unkten. amit war der nde im Vergleich zum Vorquartal mit einer Abnahme von roent war deutlich rückläu, la edoch noch roent über den erten des Vorahres und Prozent über den Vorcoronawerten. Neben einem abnehmenden, aber hohen Materialmangel gewinnen insbesondere der Auftrags- und Fachkräftemangel an Bedeutung. Auftragslage verschlechtert sich In der monatlichen ifo-Konjunkturumfrage bewerteten rund roent der ruckunternehmen die Entwicklung der Nachfragesituation als negativ und rund beurteilten ihren uftrasbestand im uli Produktionsentwicklung in der Druckindustrie, Januar 2021 bis Juni 2022 % gegenüber Vormonat Indexwert (2015=100) Quelle: Statistisches Bundesamt; Datenstand: August 2022; Berichtskreis: Betriebe ab 20 Beschäftigten; Berechnungen: bvdm 14 // 03/2022

NUTZEN WIRTSCHAFT als u erin. m Verleich um pril in der vom bvdm berechnete Index der Kapazitätsauslastung um 4 Prozent zurück und liegt damit rund ein roent unter dem Vorahreswert sowie rund roent unter dem Indexwert des gesamten verarbeitenden Gewerbes. Aktuell steht dem noch eine konstante Nachfrage durch eine relativ solide Gesamtkonjunktur gegenüber. Papiersituation weiterhin angespannt Die Preise für gemischtes Altpapier sowie Holz- und ellstoff laen im uni , roent bw. , roent über den erten des Vormonats und , roent bw. , über den erten des Vorahres. er reuerpreisinde für rasche apiere sank im Vormonatsverleich im uni war um , roent leicht ab, la edoch mit einem lus von rund , roent im Vorahresvergleich unverändert hoch. Bei den Preisen für Zeitungsdruckpapiere steht ein vormonatlicher Rückan von rund , roent einem Vorahreswachstum von , Prozent gegenüber. Angesichts dieser drastischen Preise und Kosten kann man nur appellieren, dass alle beteiligten Unternehmen weiter verantwortungsvoll mit dem Preisinstrument umgehen. Gasversorgung gibt Anlass zur Sorge Die gestiegenen Gesamtbelastungen der Druck- und Medienindustrie durch hohe Energiepreise halten wei- terhin an. Eine drohende Gasmangellage im Winter und die Abhängigkeit von Energieimporten haben die deutsche irtschaft fest im Griff. ach naben des Statistischen Bundesamtes (destatis) stieg der Index der Börsenpreise für elektrischen Strom im uli im Vormonatsverleich um , roent und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Auf- rund der dnamischen Veränderunen der letten Monate reagiert der Gasbörsenpreis deutlich volatiler. Im Vormonatsvergleich stieg der zugehörige nde im uni um , roent an. amit liet er jedoch noch unter seinem Jahreshöchstwert vom är . urch die unilaterale Reduktion der Gasliefermene seitens Russlands und die eineführten inspar- und ienmanahmen für einen verminderten Gas- und Energieverbrauch stehen die Gas- und Energiepreise auch weiterhin unter einem deutlichen Aufwärtsdruck. Für die Unternehmen der Druckindustrie bedeutet dies weiterhin eine hohe Doppelbelastung durch hohe Energiepreise. inu kommen oren vor einer mölichen Reession, die im Falle einer Unterversorgung mit Erdgas schwer abzuwenden sein wird. Die weitere Entwicklung der Branche hängt daher maßgeblich von den Verläufen auf den Energiemärkten und in der Gesamtkonjunktur ab. Preise für Vorleistungsgüter und Produkte der Druckindustrie, Januar 2021 bis Juni 2022 Indexwert (2015=100) Indexwert (2015=100) Quelle: Statistisches Bundesamt; Datenstand: August 2022; Berechnungen: bvdm 03/2022// 15