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Nutzen 1-17 vdmno

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NUTZEN WAHLKAMPF

NUTZEN WAHLKAMPF 2017 10 // 01/2017

NUTZEN WAHLKAMPF 2017 Wahlkampf Auch Politik und Wahlkämpfe unterliegen dem Online-Hype. Dabei stellt Print im Wahlkampf, am Wahltag selbst und auch zwischen den Wahlen seine einmaligen Stärken immer wieder aufs Neue unter Beweis. 2017. Warum Print gewinnt. Wahlen werden im Internet entschieden, wurden etliche Stimmen vor dem Bundestagswahlkampf 2013 nicht müde zu verkünden. Die eindrucksvollen Präsidentschaftskampagnen von Barack Obama mit millionenschweren datengetriebenen Online-Wahlkämpfen und die vermeintliche Möglichkeit, online immer jeden sofort zu erreichen, blendeten so manchen Wahlkampfmanager, Agenturchef und Redakteur. Dabei zeigte schon damals eine Studie: Nicht einmal jeder fünfte Wahlberechtigte in Deutschland wollte bei Facebook, Twitter und Co. von Parteien und Politikern angesprochen werden. 61 Prozent der potenziellen Wähler nutzten soziale Medien und Co. nicht einmal. Online stößt an seine Grenzen FOTO: ISTOCK.COM/MEINZAHN Auch 2017 nutzen nur 9 Prozent der Deutschen Facebook und Twitter, um sich über politische Themen und das politische Tagesgeschehen zu informieren. Bei den 18- bis 29-Jährigen 12 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 13 Prozent. Darüber hinaus hat das Ansehen der Onlinemedien im vergangenen Jahr gelitten: Angesichts von Social Bots, Filterblasen und Fake News sind sie jüngst in Verruf geraten, wenn es um eine aufgeklärte, demokratische Öffentlichkeit und deren Aufrechterhaltung geht. Hinzu kommt, dass der deutsche Datenschutz der Nutzung von Daten und Wählerverzeichnissen enge Grenzen setzt. Wahlkämpfe nach amerikanischem Vorbild – oder dem, was man sich hierzulande darunter vorstellt – sind in Deutschland schlicht nicht möglich und angesichts der deutlich geringeren Zahl von Wahlberechtigten im Vergleich zu den USA finanziell auch nicht sinnvoll. » 01/2017 // 11