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Nutzen 1-17 vdmno

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NUTZEN WAHLKAMPF

NUTZEN WAHLKAMPF 2017 Lenken wir also den Blick weg vom Online-Hype, hin zu den Klassikern. Den Wahlkampfinstrumenten, die es schon immer gab, die es heute mehr denn je gibt und ohne die kein Wahlkampf funktionieren könnte: den Plakaten, Flyern, Broschüren, Kugelschreibern, Luftballons … kurz: den Druckerzeugnissen. Druck auf der Straße Eine Straße ohne Plakate ist im Wahlkampf ebenso wenig vorstellbar wie der Straßenwahlkampf am Infostand ohne Flyer und Broschüren. Auch der in Deutschland in den vergangenen Jahren bei vielen Parteien populär gewordene Haustürwahlkampf (Canvassing) macht nur Sinn, wenn am Schluss des Gesprächs zwischen Kandidat und Wählerin ein Flyer oder auch nur eine Visitenkarte überreicht werden kann. Und für die ausführliche Auseinandersetzung mit politischen Positionen und Programmen eignet sich das Druckerzeugnis eben doch besser als der Bildschirm. Hier gilt für Wahlwerbung das Gleiche wie beispielsweise für Zeitungen: Im Vergleich zu Online- werden Printmedien entschleunigt und konzentrierter rezipiert, gelten in ihrer Wirkung als wertiger und nachhaltiger und bieten ein sinnliches Erlebnis. Flyer schlägt Homepage Zudem kommt Print dem Trend zur Differenzierung und Diversifizierung politischer Kommunikation entgegen: Im Vergleich zu früheren Wahlkämpfen ist die Zahl an Themen und Zielgruppen deutlich gewachsen. Frauen, Jugendliche, Senioren, Fahrradfahrer, Kleingärtner, Hundehalter, Hobbyschwimmer und viele andere können je nach Partei und den dominanten Themen im jeweiligen Wahlkampf und am jeweiligen Ort relevante Zielgruppen sein, die mit spezifischen Materialien angesprochen werden. Und da funktionieren Flyer, Postkarten, Broschüren, die man überreichen kann, einfach besser als der Verweis auf den Unterbereich eines Unterbereichs einer Webseite. Ebenso wichtig ist die Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund: Materialien in türkischer, polnischer, russischer oder arabischer Sprache gelten für viele Parteien in urbanen Regionen inzwischen als Muss. Hinzu kommen in leichter Sprache gehaltene Produkte. Und am Ende steht sowieso Print. Denn das Kreuz wird nach wie vor auf Papier gemacht. Wir wollen mit den Menschen ins Gespräch kommen. Gedruckte Wahlwerbung ist dabei ein Muss.“ SPD-Pressestelle Bundestagswahl 2017 12 // 01/2017

NUTZEN WAHLKAMPF 2017 PRINT IN HOCHFORM Print und Politik beschränken sich nicht auf den Wahlkampf, sondern laufen mit zig Millionen Stimmzetteln für den Wahltag zur Höchstform auf: 299 Wahlkreise, 61,5 Millionen Wahlberechtigte, mehr als 30 bundesweit zugelassene Parteien, in jedem Wahlkreis andere Direktkandidaten. Das stellt auch die Druckereien vor besondere Herausforderungen. Zugleich hat die klassische 61,5 Mio. Wahlberechtigte 2017 299 Wahlkreise 30 Parteien Wahl mit Stift und Zettel alle Versuche der Digitalisierung überdauert. Wahlmaschinen gelten als notorisch unsicher; Versuche des E-Voting wurden in vielen Ländern zwar unternommen, aber wieder abgebrochen. Auch heute lassen sich das Wahlgeheimnis, die Überprüfbarkeit der Wahl und das Prinzip One Man – One Vote am sichersten mit Stift und – aufwändig bedrucktem – Zettel gewährleisten. OHNE DRUCK GEHT ES NICHT 15.000 parlamentarische Vorgänge Ob Bundesgesetzblatt oder Parlamentsdrucksache, Demokratie und Print sind eng miteinander verwoben. Kein Wunder, die zu Recht hohen Anforderungen an demokratische Institutionen, was Transparenz, Rechenschaft und Offenlegung betrifft, konnten und können nur mit den Mitteln des Drucks gewährleistet werden. Auch heute werden im Deutschen Bundestag noch sämtliche parlamentarische Vorgänge – vom Gesetzentwurf bis zur Kleinen Anfrage – gedruckt. Zwischen 2009 und 2013 rund 15.000 Stück, für alle 630 Abgeordneten. 2017 2017 GUT BEDRUCKT IST HALB GEWONNEN Vom Brillenputztuch über die Brötchentüte und den Eiskratzer bis hin zum Skatspiel oder Stadtplan: Die Vielfalt an Give-aways die Parteien ihren Gliederungen und Kandidaten anbieten, ist gigantisch – und stets bedruckt. Mit Logo und – wo der Platz es zulässt – dem Claim der Partei und vielfach auf Wunsch auch individualisiert für einzelne Gliederungen, Ortsvereine und Direktkandidaten. Darüber hinaus werden natürlich auch die Angebote der Onlinedrucker genutzt, um schnell und günstig eigene Flyer, Zeitungen, Broschüren oder Give-aways herzustellen. So konkurrieren Parteien und Kandidaten nicht nur miteinander, sondern mit allen werbetreibenden, öffentlich kommunizierenden Firmen, Initiativen und Institutionen um Aufmerksamkeit. Für jede Situation, sei es am Stammtisch oder bei der morgendlichen Verteilaktion, im Sommer wie im Winter ein aufmerksamkeitsstarkes und möglichst nützliches Werbeprodukt anbieten zu können, das zugleich über die Partei und den Kandidaten informiert, wird dabei immer wichtiger. 01/2017 // 13