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Nutzen 1-17 vdmno

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NUTZEN DIE DRUCK- UND

NUTZEN DIE DRUCK- UND MEDIENWIRTSCHAFT DIE DRUCK- BRANCHE 2016/2017 5 FAKTEN ÜBER DIE DEUTSCHE DRUCKINDUSTRIE Wie hat sich die Branche 2016 entwickelt? Was können Druck- und Medienunternehmen von 2017 erwarten? Und wie viel verdienen die Beschäftigten in diesem Wirtschaftszweig? Antworten auf diese und andere Fragen bietet der aktuelle Branchenbericht des Bundesverbandes Druck und Medien. Für das Jahr 2016 weist dieser auf eine Entspannung der Wettbewerbssituation in der Druck- und Medienbranche hin. Umfragen deuten überdies auf ein Wachstum der Investitionen im Jahr 2016 um über 20 % hin. Die Erzeugerpreise für Druckereileistungen lagen im Jahresdurchschnitt mit –0,1 % knapp unter dem Vorjahresniveau. 2015 verzeichneten sie noch ein Minus von 0,9 % gegenüber 2014. Der Gesamtumsatz der deutschen Druck- und Medienwirtschaft konnte 2016 nicht das Niveau des Vorjahres erreichen, er blieb 0,9 % dahinter zurück. Positiv abgehoben haben sich von dieser Entwicklung einzelne Segmente, darunter das Bedrucken von anderen Materialien als Papier sowie die Dienstleistungen im Bereich der Druck- und Medienvorstufe. Das laufende Jahr 2017 bietet besondere Anlässe für eine optimistische Prognose. So stehen nicht zuletzt die Landtagswahlen und die Bundestagswahl für die Produktion von Wahlplakaten, Broschüren, Flyern, Merchandisingprodukten sowie Millionen Stimmzetteln. Und nach den Wahlen gilt es, zahlreiche Verzeichnismedien neu zu produzieren. Darüber hinaus ist die Stimmung in der Werbewirtschaft positiv – für die stark werbeabhängige Druckbranche ein gutes Signal. Und die Verpackungsdrucker dürften weiterhin vom zunehmenden Online-Handel profitieren. Mitglieder der Verbände Druck und Medien erhalten den vollständigen Branchenreport des bvdm über ihren Landesverband. 8.373 Betriebe 1. Die deutsche Druckindustrie zählt derzeit 8.373 Betriebe und ist größtenteils klein und mittelständisch geprägt Zahl der Beschäftigten Zahl der Betriebe 1-95.887 10-19 1.039 20-49 845 50-99 352 100-499 241 500 und mehr 9 135.488 Beschäftigte 2. Aktuell sind 135.488 Beschäftigte in der Branche tätig Betriebsgröße Zahl der Beschäftigten Beschäftigte 1-9 18.092 10-19 14.309 20-49 25.727 50-99 24.117 100-499 44.554 500 und mehr 8.689 22 // 01/2017

NUTZEN DIE DRUCK- UND MEDIENWIRTSCHAFT 3. Der Branchenumsatz liegt seit Jahren bei 20 bis 21 Mrd. Euro Der Umsatz der Branche liegt seit Jahren zwischen 20 und 21 Mrd. Euro. Bei einer abnehmenden Anzahl von umsatzpflichtigen Druck- und Medienunternehmen ist dies keine Selbstverständlichkeit und ein Beleg dafür, dass der Markt für Druckerzeugnisse insgesamt in einer besseren Verfassung ist, als manche enggefassten Kennzahlen, Stimmungsbilder oder Indikatoren suggerieren. € 4. Produktgruppen, Produkte und ihre Anteile gemäß Produktionswert SONST. DRUCKERZEUGNISSE 1.674 Mio. € | 1,3 % ggü. Vj. | 13,1 % Anteil KALENDER/KARTEN 148 Mio. € | 22,2 % ggü. Vj. | 1,2 % Anteil BEDRUCKTE ETIKETTEN 1.217 Mio. € | -0,6 % ggü. Vj. | 9,6 % Anteil WERBEDRUCKE / KATALOGE 5.206 Mio. € | -2,9 % ggü. Vj. | 40,9 % Anteil KATALOGE 1.177 Mio. € | -2,9 % ggü. Vj. | 9,2 % Anteil PLAKATE 465 Mio. € | 2,9 % ggü. Vj. | 3,7 % Anteil GESCHÄFTSBERICHTE 44 Mio. € | -7,1 % ggü. Vj. | 0,3 % Anteil ANDERE WERBEDRUCKE UND -SCHRIFTEN 3.519 Mio. € | -3,6 % ggü. Vj. | 27,6 % Anteil BÜCHER/ KARTOGRAPHISCHE ERZEUGNISSE 958 Mio. € | -3,2 % ggü. Vj. | 7,5 % Anteil ZEITUNGEN/ANZEIGENBLÄTTER 1.278 Mio. € | 0,4 % ggü. Vj. | 10,0 % Anteil TAGESZEITUNGEN 868 Mio. € | 0,0 % ggü. Vj. | 6,8 % Anteil WOCHENZEITUNGEN 210 Mio. € | -4,3 % ggü. Vj. | 1,6 % Anteil ANZEIGEN-/ANNONCENBLÄTTER 200 Mio. € | 8,3 % ggü. Vj. | 1,6 % Anteil GESCHÄFTSDRUCKSACHEN 1.198 Mio. € | -0,2 % ggü. Vj. | 9,4 % Anteil ZEITSCHRIFTEN 1.058 Mio. € | -5,1 % ggü. Vj. | 8,3 % Anteil 5. Löhne in der Druckindustrie DURCHSCHNITTLICHER BRUTTOVERDIENST PRO STUNDE Führungskräfte: 35,93 €; inkl. Sonderzahlungen: 44,21 € Fachkräfte: 17,64 €; inkl. Sonderzahlungen: 20,03 € Ungelernte Beschäftige: 12,41 €; inkl. Sonderzahlungen: 14,19 € € Sonderzahlungen entsprechen den „sonstigen Bezügen“ gemäß den Lohnsteuerrichtlinien. Dies sind unregelmäßige, nicht jeden Monat geleistete Zahlungen, wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Leistungsprämien, Abfindungen, Gewinnbeteiligungen, Prämien für Verbesserungsvorschläge, Vergütungen für Erfindungen oder der steuerliche Wert (geldwerte Vorteil) von Aktienoptionen. 01/2017 // 23