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2019

2019 JETZT FÜR DAS ONLINE PRINT SYMPOSIUM ANMELDEN online-print-symposium.de Online Print Symposium 2019 Am 3. und 4. April 2019 trifft sich die Onlineprint-Branche in München. Unter dem Motto „Think Global – Print Online“ erwartet die Teilnehmer ein hochkarätiges Programm. Mit dabei ist Dr. Holger Schmidt, Digital Economist und Netzökonom. Schmidt unterrichtet an der TU Darmstadt „Digitale Transformation“. Sein Blog „Netzökonom“ gehört zu den populärsten der digitalen Wirtschaft. Wir haben vorab mit ihm gesprochen – über Digitalisierung, moderne B2B-Plattformen und künstliche Intelligenz (KI). Was sind derzeit die wichtigsten Entwicklungen der Digitalisierung? Einerseits mischen neue Technologien, vor allem künstliche Intelligenz und Machine Learning, die Karten noch einmal neu. Andererseits sind viele Unternehmen, vor allem in B2B-Märkten, über interne Optimierungen noch gar nicht hinausgekommen. Am Ende werden auch hier neue Geschäftsmodelle über den Erfolg entscheiden, wie wir sie in B2C-Märkten schon gesehen haben. Welche Eigenschaften charakterisiert eine moderne B2B-Plattform? In der modernen dritten Plattform-Generation stehen die Datenökonomie und dynamische Ecosysteme im Vordergrund. Alibaba generiert auf seinen Marktplätzen 300.000 Interaktionen je Sekunde. Aus diesen Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, vor allem für den Eintritt in neue Märkte. Und dort sind die richtigen Ecosystempartner zu finden und einzubinden. Haben neue Anbieter noch eine Chance oder wird der Markt zukünftig durch die etablierten B2B-Plattformen dominiert? Die B2B-Plattformen entstehen gerade erst. Insofern hat jeder Player noch Chancen. Aber nur, wenn man nicht der Karawane hinterherläuft, sondern sie überholt, also gleich eine moderne Plattform baut. Dr. Holger Schmidt, Digital Economist und Netzökonom Ein absolutes Trendthema ist die künstliche Intelligenz. Welche Chancen bietet KI für eine erfolgreiche Plattform-Ökonomie? Plattformen gehören zu den größten Investoren in künstliche Intelligenz. Einerseits hilft die KI, die enormen Datenmengen zu verarbeiten. Andererseits können Plattformen ihren Händlern mithilfe der KI optimale Bedingungen schaffen, zum Beispiel treffsichere Absatzprognosen erstellen, die viele Händler aus eigener Kraft nicht zustandebringen würden. Damit erhöhen die Plattformen ihre Attraktivität für externe Partner. #OPS2019 34 // 01/2019

NUTZEN WIRTSCHAFT Zahlen, Daten, Fakten zur Druckindustrie Zweite Branchenbefragung der Verbände Druck und Medien liefert von Neuem aussagestarke Ergebnisse zur wirtschaftlichen Lage der Druck- und Medienwirtschaft Im Januar 2019 haben die Verbände Druck und Medien erneut unter Führungskräften ihre Online- Befragung zur wirtschaftlichen Lage der Branche durchgeführt. Die Stichprobe stellt mit 419 Teilnehmern wieder eine aussagekräftige Datenbasis dar, um Druck- und Medienunternehmen sowie branchenfremden Kreisen einen aktuellen und realistischen Einblick in die wirtschaftliche Lage der Druckund Medienindustrie zu bieten. Die Umfrageteilnehmer vertreten knapp 31.500 Beschäftigte und erzielten 2018 einen kumulierten Umsatz von rund 4,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil von 24 Prozent an den Beschäftigten der Druck- und Medienwirtschaft und von 23 Prozent am Branchenumsatz. Teilnehmer der Umfrage erhalten auf Wunsch einen umfassenden Ergebnisbericht. Sie möchten an künftigen Branchenbefragungen der Verbände teilnehmen? Melden Sie sich einfach für den bvdm-Newsletter an und lassen Sie sich rechtzeitig informieren: bvdm-online.de/newsletter Geschäftschancen sehen die Unternehmen in folgenden Bereichen Digitaldruck 46 % Premiumdruck/ Veredelung 36 % Handel von Druckprodukten 28 % Ergänzende Dienstleistungen um das Druckprodukt (Beratung, Konzeption, Logistik, Lagerhaltung etc.) 75 % Online-Services (Auftragsgenerierung über offene und/oder geschlossene Portale) 40 % Bereitstellung digitaler Produkte und Dienstleistungen 25 % Sonstiges 11 % IT- Services 10 % Erwartete Verkaufspreisentwicklung der Druck- und Medienindustrie nach Beschäftigtengrößenklassen über 5 % 0,5 bis 5 % ± 0,5 % von - 0,5 bis - 5 % unter - 5 % Gesamte Stichprobe unter 20 Beschäftigte 20-49 Beschäftigte 50-99 Beschäftigte über 100 Beschäftigte 3 % 4 % 1 % 2 % 44 % 41 % 12 % 44 % 42 % 9 % 42 % 45 % 12 % 42 % 37 % 17 % 2 % 3 % 49 % 31 % 17 % 0 % 25 % 50 % 75 % 100 % Die Unternehmen reagieren auf Kostensteigerungen mit Verkaufspreissteigerungen. Im Jahr 2019 beabsichtigen 47 Prozent der Teilnehmer, die Verkaufspreise für ihre wichtigsten Produkte zu erhöhen. Während 41 Prozent der Unternehmen die Verkaufspreise auf dem Vorjahresniveau halten wollen, werden 12 Prozent ihre Preise senken müssen. 01/2019 // 35