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Nutzen 2-17 vdmno

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Nutzen 2-17 vdmno

NUTZEN TITELTHEMA

NUTZEN TITELTHEMA NACHWUCHS GUTE PERSPEKTIVEN Warum sich eine Ausbildung in der Druck- und Medienbranche lohnt D er Fachkräftemangel steigt bedrohlich an. Dieser Trend ist nicht nur im demografischen Wandel begründet, sondern durch den Irrglauben vieler Eltern, ihre Kinder hätten ohne Abitur und Studium keine echte berufliche Perspektive. Dass dies nicht stimmt, belegte eine Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Der IW-Report 5/17 weist nach, dass beruflich Qualifizierte im Berufsleben hinsichtlich Personalverantwortung, Entwicklungschancen und Bezahlung auf Augenhöhe mit Kollegen rangieren, die den akademischen Weg gegangen sind. Die Studie legt weiterhin Berechnungen vor, die zeigen, „dass beruflich Qualifizierte über das komplette Berufsleben eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, erwerbstätig zu sein, als Akademiker“. Für die Ausbildung zur Fachkraft in der Druckindustrie gibt es also gute Argumente. 1Fachkräfte in der Druck- und Medienwirtschaft werden gut bezahlt – das gilt bereits in der Ausbildung. Dazu das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf: „Die höchsten Zahlungen erhalten die Azubis in der Metall- und Elektroindustrie, der Chemischen Industrie, dem Bank- und Versicherungsgewerbe, der Druckindustrie sowie im öffentlichen Dienst.“ 2Für motivierte, engagierte Beschäftigte gibt es in der Druckindustrie vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen. Gerade in unserer mittelständisch geprägten Branche, die sich permanent verändert, ist es oft leichter, sich weiterzuentwickeln, als in großen, stark hierarchisch geprägten Konzernen. 3Die deutsche Druckindustrie gehört zu den modernsten der Welt. Sie produziert auf höchstem Niveau, ist kreativ und innovativ und Vorreiter in der Digitalisierung. Wer das mag, dem wird es in dieser Branche nicht langweilig. AUSBILDUNGSVERGÜTUNGEN Auszubildende in der Druckindustrie verdienen überdurchschnittlich. Das zeigt der Vergleich mit 20 ausgewählten Berufen*: 1. Ausbildungsjahr Seit dem 1. August 2017 erhalten Auszubildende in der Druckindustrie die folgenden Brutto-Vergütungen pro Monat: +27 % 929,91 Euro/Monat 2. Ausbildungsjahr +21 % 981,04 Euro/Monat 3. Ausbildungsjahr +15 % 1.032,17 Euro/Monat Vergütung Druckbranche durchschnittliche Vergütung in 20 ausgewählten Berufen * Maurer/-in, Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, Mechatroniker/-in, Industriemechaniker/-in, Industriekaufmann/-frau, Medientechnologe/-technologin Druck, Verwaltungsfachangestellte/-r, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Gärtner/-in, Dachdecker/-in, Gebäudereiniger/-in, Medizinische/-r Fachangestellte/-r, Koch/ Köchin, Kraftfahrzeugmechatroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Metallbauer/-in, Maler/-in und Lackierer/-in, Bäcker/-in, Florist/-in, Schornsteinfeger/-in Quelle: Berechnungen des Bundesinstituts für Berufsbildung 12 // 02/2017

NUTZEN TITELTHEMA NACHWUCHS DIE KAMPAGNE Aufmerksamkeitsstark um Nachwuchs werben Mitglieder der Druck- und Medienverbände können sich die Motive der Kampagne „Gestochen scharf – Perfekt veredelt“ als offene Dateien aus dem Downloadcenter der Kampagne laden und für eigene Anzeigen, Banner, Plakate, Rollups und weitere Instrumente nutzen. Selbstverständlich können die Motive mit dem eigenen Firmennamen und Logo versehen werden sowie mit den genauen Berufsbezeichnungen, der Webadresse des werbenden Unternehmens etc. So finden Jugendliche (oder deren Eltern oder Freunde) freie Ausbildungsplätze: Die Verbände haben eine Ausbildungsplatzbörse eingerichtet, in die Unternehmen ihre freien Ausbildungsplätze eintragen können. Interessierte finden durch Eingabe ihrer Postleitzahl Angebote in der Nähe. Weitere Infos: druckindustrie.de Wie wir die Jugendlichen überzeugen Die Druck- und Medienwirtschaft ist vielen Jugendlichen nicht wirklich gut bekannt. Und manche sind sich vielleicht nicht sicher, ob sie in dem Bereich eine berufliche Zukunft finden. Daher präsentiert die Kampagnenseite des Bundesverbandes Druck und Medien » Informationen über die einzelnen Berufsbilder » Fotos und Statements von Jugendlichen, die sich für die Branche entschieden haben » die Ausbildungsplatzbörse mit ausbildenden Unternehmen » Links zu weiteren Ausbildungsplatzplattformen Darüber hinaus steht es natürlich allen frei, sich auf der Internetseite des Verbandes umfassend über die Druck- und Medienwirtschaft zu informieren und sich selbst ein Urteil über die Branche zu bilden. Dazu gehört auch die Kampagne „Print macht mehr draus“. Mit Zahlen, Daten und Fakten wird dort belegt, wie vielfältig und wie unentbehrlich Print ist und zukünftig auch bleiben wird. Weitere Infos: bvdm-online.de 02/2017 // 13