Aufrufe
vor 3 Jahren

Nutzen 2-17 vdmno

  • Text
  • Druck
  • Medien
  • Unternehmen
  • Vdmno
  • Bvdm
  • Ausbildung
  • Mitarbeiter
  • Verband
  • Branche
  • Deutschen
Nutzen 2-17 vdmno

Blick nach vorn Für den

Blick nach vorn Für den vdmno weiteten diese Erkenntnisse die Sicht auf neue Möglichkeiten und Herangehensweisen. Harald Bareither formuliert es so: „Den Kopf in den Sand zu stecken, war für mein Team und mich zu keinem Zeitpunkt eine Option. Vielmehr sahen wir die sich bietende Chance, unseren Verband neu auszurichten und neue Impulse zu setzen.“ Der vdmno formulierte seine künftigen Ziele. Bareither: „Wir wollen als kompetent, aktiv, modern, zukunftsorientiert und einflussreich wahrgenommen werden. Die Neupositionierung des vdmno muss den Nutzen des vdmno für die Geschäftsführungen der Mitgliedsbetriebe und Nichtmitgliedsbetriebe herausarbeiten, um sich von anderen Anbietern und Wettbewerbern abzugrenzen. Unsere Mitgliedsbetriebe sollen derart nachhaltig vom Nutzen ihrer Mitgliedschaft überzeugt sein, dass sie andere Betriebe begeistern und sie davon überzeugen, ebenfalls Mitglied zu werden.“ Deutlich wird, dass man beim vdmno die Zeichen der Zeit erkannt hat. Statt in Passivität zu verharren, geht der Verband auf Mitglieder und potenzielle Mitglieder zu, um Leistungen und Angebote an deren Anforderungen auszurichten. Bareither dazu: „Wir wollen weiterempfohlen werden. Wir wollen Begeisterung schaffen. Wir wollen, dass insbesondere die Entscheider in den Betrieben das Gefühl haben, dass wir sie an die Hand nehmen und gemeinsam mit ihnen vertrauensvoll ihre Probleme lösen.“ Gute Karten: Das neue Erscheinungsbild findet bereits Anwendung auf den beidseitig bedruckten Visitenkarten (rechts und oben rechts). Die gegenseitige Unterstützung in einem partnerschaftlich agierenden Team wurde zum Leitbild (oben). Innere Werte nach außen gekehrt Den beteiligten Personen war dabei klar, dass sämtliche Bemühungen nur mit einer begleitenden Kommunikationsstrategie Erfolg haben werden. Was auf Ebene der großen Player schon längst eine Selbstverständlichkeit ist, hat sich bei mittelständischen oder kleinen Unternehmen sowie Verbänden noch nicht überall herumgesprochen: die herausragende Bedeutung von Corporate Design, also dem nach außen hin sichtbaren und zu jedem Zeitpunkt gut wiedererkennbaren Erscheinungsbild. Zum besseren Verständnis ein Vergleich: So, wie Menschen in der Regel allmorgendlich ihr Äußeres vor dem Spiegel überprüfen und anpassen, ist es auch für Unternehmen bedeutsam, sich von Zeit zu Zeit den Spiegel vorzuhalten, um das Äußere mit dem Inneren in Einklang zu bringen. Oder anders formuliert: Wie man sich darstellt, wird man gesehen. Schulterschluss als Analogie Wie aber sollte der vdmno von externen Zielgruppen wahrgenommen werden? Dazu Harald Bareither: „Wir versuchten, gemeinsam mit einer Designagentur, eine Analogie zu finden, die für alle Außenstehenden unsere Situation und unser Selbstverständnis leichter nachvollziehbar macht. Wir kamen auf den Gedanken, dass wir als Verband der gute Freund sind, von dem man schon länger nichts gehört hatte. Die Erinnerungen an diesen Freund waren mit der Zeit verblasst, man wusste nicht mehr viel voneinander. Die Freundschaft verliert an Wert und Bedeutung. Ein wirkliches Wir-Gefühl gibt es nicht mehr. Genau diese Aspekte galt es, zu bearbeiten und aufzu- 248421787 / Shutterstock.com X 02/2017

frischen.“ Ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl muss also her. Als Analogie fand sich der Schulterschluss, das enge Zusammenstehen aller Beteiligten. Der Begriff „Verband“ wurde sozusagen auf seine ursprüngliche Bedeutung zurückgeführt: ein Band, eine Verbindung, ein Bündnis. Eine neue Wortmarke als sichtbarer Kern Die Idee des Schulterschlusses findet ihre unmittelbare Umsetzung in der neuen Wortmarke des Verbandes. Eine eigens durch die international prämierte und in Hannover ansässige Designagentur Heine Warnecke entwickelte Buchstabenfolge bildet das wichtigste Wiedererkennungsmerkmal des Verbands. So, wie es die Idee des Schulterschlusses erwarten lässt, umschlingen sich die einzelnen Zeichen und bilden eine Einheit, ohne dabei ihre individuellen Charakterzüge aufzugeben. Die Farbigkeit betont die Aktivität des vdmno, der Farbverlauf verdeutlicht den Gedanken des Austausches und der Synergien. Um die zentralen Funktionen und Vorzüge zu unterstreichen, kann die Wortmarke durch eine Tagline ergänzt werden, mit deren Hilfe der Verband seine Funktionen als Anwalt, verlängerte Werkbank, Informant und Coach nach außen kehrt. „wissens werte vereint“ sendet in unseren Augen auf optimale und verschiedenartig interpretierbare Weise die Kernaussage des vdmno, so Bareither. „Der Verband soll sich als der Partner in allen betrieblichen Fragen präsentieren. Denn wir haben das Branchen-Know-how und verstehen uns als Partner für unsere Mitglieder, deren wirtschaftlicher Erfolg unser größtes Interesse ist.“ Umfassende Maßnahmen geplant Wortmarke und Tagline sind nur die ersten Bausteine des neuen Corporate Designs. Inzwischen ist der Verband damit beschäftigt, das neue Erscheinungsbild in all seine Anwendungsbereiche zu transferieren. Geschäftsführer Harald Bareither: „Ein gutes Corporate Design kann seine Wirkung im Hinblick auf Wiedererkennung und Marken bekanntheit, ähnlich wie unsere Unternehmensstrategie mit ihrem Wachstumsfokus, nur dann voll entfalten, wenn es einheitlich gelebt wird. Hier liegt jetzt die zentrale Herausforderung für uns alle.“ Regeln und Definitionen helfen bei der Konsequenten Anwendung des neuen Corporate Designs (unten). Anwendungsbeispiel KFZ-Beschriftung (unten). 02/2017 XI