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Nutzen 2-18 vdmno

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Nutzen 2-18 vdmno

DATENSCHUTZ-GRUNDVERORDNUNG Erste Erfahrungen aus den Betrieben Datenschutz – Umsetzung in der betrieblichen Praxis Checklisten, Erläuterungen, Glossar Bekanntlich gelten ab dem 25.05.2018 die Regelungen der bereits in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung. Mit diesem Thema haben sich bereits mehrere Artikel beschäftigt. Die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung gelten für alle Betriebe, d. h. auch für kleine Unternehmen und Vereine. Wir haben in den letzten Wochen vermehrt Anfragen zu diesem Thema erhalten und unterschiedliche Erfahrungen mit den Betrieben gemacht. Einige Betriebe haben sich aufgrund der Informationsschreiben bereits intensiv mit dem Thema Datenschutz-Grundverordnung und der Frage, was muss ich bis zum 25.05.2018 spätestens erledigt haben, beschäftigt. Andere Betriebe wiederum haben sich mit dem Thema aber auch noch gar nicht auseinandergesetzt. Sie haben Fragen zur Datenschutz-Grundverordnung? Rufen Sie uns an und lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten! Sie erreichen uns unter 0511 33 80 60 Aus vielen Betrieben kam die Rückmeldung, dass das Thema Datenschutz und insbesondere die in Zukunft geltende Datenschutz-Grundverordnung ein sehr schwieriges und komplexes Thema darstellen, was dazu führt, dass es vielen Betrieben schwerfällt, letztendlich herauszufiltern, was denn bis zum oben genannten Stichtag tatsächlich zu tun ist. Die größten Probleme bereitet den Betrieben das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, in dem u. a. alle Datenerhebungen und -verarbeitungen aufgelistet und beschrieben werden müssen. Trotz einiger Muster, welche von den Datenschutzbehörden zur Verfügung gestellt werden, fällt es den Betrieben schwer, die entsprechenden Muster auszufüllen und die Datenverarbeitungsvorgänge zu beschreiben. Nicht unproblematisch ist auch die Klärung der Fragestellung, ob im Betrieb ein betrieblicher Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss. Es hängt u. a. davon ab, ob zehn oder mehr Personen mit der regelmäßigen Verarbeitung personenbezogener Daten zu tun haben. Insbesondere, wenn der oben genannte Schwellenwert überschritten wird stellt sich die Frage, ob die Position des betrieblichen Datenschutzbeauftragten intern oder extern besetzt wird. Des Weiteren zeigen sich auch immer wieder Probleme bei der Frage, mit wem ein sogenannter Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung abgeschlossen werden muss. Auch diesbezüglich haben die Datenschutzbehörden Muster erstellt, die teilweise aber sehr umfangreich sind und dementsprechend auch nicht unbedingt leicht verständlich ausgestaltet sind. Damit einhergehend korrespondiert die Problematik in den Betrieben, ob sie hinreichend technisch-organisatorische Maßnahmen im Betrieb getroffen haben, welche in der oben genannten Auftragsdatenverarbeitung beschrieben werden. Soweit die Betriebe über eine Internetpräsenz verfügen, gilt es auch hier zu überprüfen ob die neuen Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung entsprechend umgesetzt worden sind. Dies betrifft u. a. auch die Aktualisierung einer Datenschutzerklärung. Hier bestehen allerdings mittlerweile neue Muster, die aber entsprechend den betrieblichen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Den Betrieben, die sich bislang noch gar nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben, wird angeraten, die verbleibende Zeit bis zum 25.05.2018 zu nutzen, um die Mindestanforderungen, die an die Betriebe gestellt werden, noch rechtzeitig umzusetzen. XVI // 02/2018

NUTZEN NÜTZLICH N Ü T Z LICH Investitionsrisiko beim Kauf von Druckmaschinen minimieren Eine Druckmaschine in Betrieb zu nehmen, ist immer ein besonderes – auch emotionales – Ereignis. Trotzdem sollte man nüchtern prüfen, ob die kostspielige Investition die vereinbarten Gütekriterien wirklich erfüllt. Falls nicht, kann sich der erwartete Produktivitätsgewinn schnell ins Gegenteil verkehren: Qualitätsmängel am Druckprodukt, Reparaturen oder gar Rechtsstreitigkeiten mit dem Druckmaschinenhersteller kosten Zeit, Geld und Nerven. Die Abnahmerichtlinien des bvdm helfen dabei, solchen Ärger zu vermeiden. Sie legen Kriterien, Methoden und Grenzwerte für eine fundierte Maschinenprüfung fest. Alle etablierten Gutachter ziehen die bvdm-Richtlinien, deren Regelungen auch von den deutschen Druckmaschinenherstellern anerkannt werden, für ihre Abnahmeprüfungen heran. Soeben erschienen: Die Richtlinie „Technische Abnahme von Bogenoffsetdruckmaschinen“. Sie ersetzt die bisherige Prüfrichtlinie aus dem Jahr 2003. Prüfkriterien, Testformen und Prüfabläufe wurden grundlegend überarbeitet, die Grenzwerte dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Die Richtlinie gilt nun auch für lange Maschinen mit mehr als zwölf Druckwerken sowie für das Supergroßformat bis 2,05 Meter Druckbreite. JETZT BESTELLEN bvdm-online/shop Bild: 02/2018 terex / fotolia.com // 21

NUTZEN

NUTZEN 03/2020 Ausgabe NordOst
Nutzen 02/2020 Ausgabe NordOst
Nutzen 01/2020 Ausgabe NordOst
Nutzen 4-2019 vdmno