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NUTZEN DRUCK AUF BERLIN

NUTZEN DRUCK AUF BERLIN UND BRÜSSEL Gut aufgestellt – auch für die neue Regierung Schon in den vier Jahren der vergangenen Legislaturperiode hat sich der bvdm in Berlin kontinuierlich und zu einer Vielzahl von Themen Gehör verschafft. Unmittelbar vor der Bundestagswahl wurden die Parteien zudem zu den wichtigsten Themen der Druck- und Medienindustrie befragt. Jetzt legen die Verbände Druck und Medien nach: Noch vor dem Arbeitsbeginn der neuen Bundesregierung haben die Verbände der deutschen Druck- und Medienwirtschaft ihre 14 Kernthemen an die Politik formuliert. Vom spür- baren Bürokratieabbau über den Erhalt und Ausbau der Tarifautonomie bis hin zum Breitbandausbau werden alle Felder berücksichtigt, von denen die Verbände wissen, dass ihre Mitglieder dort Handlungsbedarf sehen. In den nächsten vier Jahren werden die Verbände Druck und Medien die Kernthemen immer wieder selbstbewusst und proaktiv zur Sprache bringen: In Stellungnahmen und Anhörungen ebenso wie in Hintergrundgesprächen, Positionspapieren und auf Fachveranstaltungen. FOTO: Dominik Butzmann Wofür wir stehen und wofür wir arbeiten ! ► Abbau unnötiger Bürokratie ► Begrenzung von Belastungen durch Sozialabgaben ► Flexibles Arbeitsrecht im Sinne der Unternehmen ► Stärkung von Tarifautonomie und Sozialpartnerschaft ► Ausrichtung der digitalen Infrastruktur an der Leistungsfähigkeit der Unternehmen ► Erleichterung von Forschung und Innovation ► Aufwertung der Fachkräfteausbildung ► Ausbau der Berufsschulqualität ► Schaffung eines angemessenen Datenschutzes mit klaren Regelungen ► Erhalt des ermäßigten Umsatzsteuersatzes für Printprodukte ► Keine Schädigung der Betriebe durch Besteuerung der Substanz ► Gewährleistung der Werbefreiheit ► Umweltschutz in sinnvollen Bahnen ► Faire Energiepolitik für unsere energieabhängige Branche 8 // 03/2017

NUTZEN DRUCK AUF BERLIN UND BRÜSSEL Gut vernetzt – im Sinne unserer Unternehmen Natürlich ist es – vor allem als vergleichsweise kleine Branche – nicht immer einfach, sich im politischen Berlin nachhaltig Gehör zu verschaffen. Der Weg vom Entwurf zum Gesetzesblatt ist weit. Und bei über 1000 Verbänden in Berlin, die jeweils eigene Interessen verfolgen, braucht es einen langen Atem. Da kann ein guter Kompromiss schon ein echter Erfolg sein. Deshalb kooperiert der bvdm eng mit anderen Verbänden. So ist für uns als stark werbeabhängigem Industriezweig der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) ein wichtiger Partner. Mit ihm gelang es unter anderem, überzogene Restriktionen im Werberecht zu verhindern. Zusammen mit der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) und anderen Vereinigungen ist es gelungen, die ursprünglichen Fassungen der Gesetze im Bereich Zeitarbeit und Werkverträge deutlich zu entschärfen. Im aktuellen Mutterschutzgesetz wurde – nach zähem Ringen – Abstand davon genommen, eine zusätzliche, konkretisierende Gefährdungsbeurteilung einzuführen. Und auch die tarifvertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten blieben weitestgehend erhalten. In der vergangenen Legislaturperiode gab es fragwürdige Zugeständnisse an die Arbeitnehmerseite – etwa neue Teilzeitansprüche oder Ansprüche von Teilzeitbeschäftigten auf Rückkehr in ihr Vollzeitarbeitsverhältnis. Aber die Flexibilisierung der Arbeit muss beiden Seiten dienen - Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Dafür treten wir auch zukünftig ein.“ Dr. Paul Albert Deimel Leidenschaftliche Lobbyisten für die Belange der Druckindustrie: Die Geschäftsführer der Verbände Druck und Medien. 03/2017 // 9