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MEHRWERTSTEUERSÄTZE Wie

MEHRWERTSTEUERSÄTZE Wie viel Prozent sind es denn? Der Verband Druck & Medien NordOst bietet zum Thema „Mehrwertsteuer in der Druckindustrie“ individuelle Inhouse-Schulungen bei Mitgliedsunternehmen vor Ort an. Vielerorts herrscht in manchen Punkten Unsicherheit bei Unternehmern und Sachbearbeitern. Dabei kann ein falscher Umgang mit der Mehrwertsteuer nachteilige Auswirkungen haben: Mehraufwand durch korrigierte Rechnungen, Wettbewerbsnachteile durch mangelhafte Angebote, Ärger mit der Steuerprüfung, sogar kostenträchtige Abmahnungen können die Folge sein. Die Druckerei steht in der Verantwortung. Ein kleiner Selbsttest: Roman, „Harry Potter“, als Paperback: 7% MwSt. oder 19% MwSt.? Roman, „Harry Potter“, für E-Book-Reader: 7% MwSt. oder 19% MwSt.? Roman, „Harry Potter“, als AudioBook: 7% MwSt. oder 19% MwSt.? • Werkleistung – Werklieferung – Nebenleistung: Bitte immer sauber trennen. Die Regeln sind klar: Nur „Werklieferungen“ können begünstigt werden. Was bedeutet das in der Praxis? • Auf das Produkt kommt es an. Am Produkt entscheidet sich, welcher Mehrwertsteuersatz genommen werden muss. Manchmal kommt es aber auch auf den Kunden an. • Zweifelsfälle: Was ist zu tun? Auf keinen Fall immer – zur Sicherheit – den höheren Mehrwertsteuersatz wählen. • Auslandslieferungen, gemeinsamer Markt: Wie funktioniert es? EU-Binnenmarkt und über seine Grenzen hinaus: Ein paar Dinge sind zu beachten. • Die Zolltarifauskunft: Dreifacher Nutzen und dazu noch kostenlos! Nutzen Sie die Dienstleistung der Finanzbehörde! Einige exemplarische Fragen und Anmerkungen, auf die Sie eine Antwort haben und die Sie kennen sollten: • Umsatzsteuer – Vorsteuer – Mehrwertsteuer: Weshalb eigentlich wurde das komplizierte System überhaupt eingeführt? • Der verminderte Steuersatz – auch für Druckprodukte: Warum eigentlich? Welchen Zweck verfolgt der Gesetzgeber mit der Gewährung dieses Steuervorteils? • Vereine, Kirchen, Behörden, Privatpersonen: Bestimmte Kundengruppen bedingen besonderer Vorsicht bei der Angebotserstellung. • Stolperfalle Angebot: Abmahnungen drohen! Hier müssen Sie auf fairen Wettbewerb achten. • Werbung im Druckprodukt: Worauf ist zu achten? Vielfacher Irrtum: Wenn Werbung enthalten ist, führt dies nicht zwangsläufig zum höheren Mehrwertsteuersatz. Sie haben Fragen zum Umsatzsteuersatz einzelner Druckerzeugnisse aus Ihrer Produktion? Rufen Sie uns an und lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten! Sie erreichen uns unter 0511 33 80 60 Zur Grundausstattung jeder Druckerei sollte die Publikation „Die Umsatzsteuer in der Druckindustrie“ gehören, in der alle wesentlichen Fakten und Regelungen beschrieben sind. Darüber hinaus enthält diese Publikation eine übersichtliche Tabelle der wichtigsten Druckerzeugnisse und dem dazugehörigen Steuersatz. Als Mitgliedunternehmen des Verbandes Druck & Medien NordOst können Sie diese Broschüre als PDF-Datei kostenfrei in Ihrer vdmno-Verbandsgeschäftsstelle bestellen. Sie finden diese Datei auch auf der vdmno-Seite im Netz. IMPRESSUM HERAUSGEBER Verband Druck & Medien NordOst e.V. Geschäftsstelle Hannover Bödekerstraße 10 ∙ 30161 Hannover T +49 511 33 80 60 ∙ F +49 511 33 80 620 Nutzen@vdmno.de ∙ www.vdmno.de GESCHÄFTSFÜHRUNG Harald Bareither (V.i.S.d.P.) REDAKTIONSLEITUNG & KONZEPT & LAYOUT & ANZEIGEN Katrin Stumpenhausen (V.i.S.d.P.) VDMNO-REDAKTIONSTEAM: Martin Maischak, Ronny Willfahrt, Joachim Wolpers, Tilman Schröder-Hohensee, Holger Schürmann, Henning Marcard XVI // 03/2018

NUTZEN NÜTZLICH N Ü T Z LICH Verpackungsgesetz: bvdm bietet Leitfaden für Druckereien an Zum 1. Januar 2019 tritt ein neues Verpackungsgesetz in Kraft. Es bringt einige Herausforderungen für all diejenigen mit sich, die Verpackungen in Verkehr bringen. Das gilt auch für Druckereien, denn bereits die Versandverpackungen für Flyer, Visitenkarten oder Broschüren sind in der Regel lizenzierungspflichtig. Und die Kontrollen werden schärfer. Der bvdm bietet Mitgliedsbetrieben einen kostenlosen Leitfaden an, der übersichtlich über neue Verpflichtungen und zusätzliche Anforderungen informiert. Hauptziel des Verpackungsgesetzes ist es, wesentlich mehr Abfälle aus privaten Haushalten zu recyceln. Verpackungshersteller sollen stärker dazu angehalten werden, die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen zu berücksichtigen. Laut Gesetz muss jeder Hersteller eines verpackten Produkts die dafür verwendete Verpackung bei einem dualen System lizenzieren und sich in einem neu eingerichteten Register bei der „Zentralen Stelle“ anmelden. Die neue Zentrale Stelle kontrolliert, ob die Hersteller ihre Verpackungsmengen gesetzeskonform für das Recycling angemeldet haben. Verbraucher können das Register einsehen. Damit soll das Rücknahmesystem insgesamt transparenter sein und der Missbrauch beim Verpackungsrecycling reduziert werden. Die künftigen Beteiligungsentgelte (Lizenzentgelte), mit denen die Entsorgung vorab finanziert wird, sollen sich nicht mehr – wie derzeit in der Verpackungsverordnung geregelt – überwiegend an der Masse orientieren, sondern an der späteren Verwertbarkeit. Ganz nach dem Motto, dass diejenigen Hersteller belohnt werden, die bei der Entwicklung, Gestaltung bzw. Produktion der Verpackungen deren gute Recyclingfähigkeit nach Gebrauch berücksichtigt haben. Der Leitfaden ist für Mitglieder der Verbände Druck und Medien kostenlos erhältlich. Bild: fotolia.com/fotomek 03/2018 // 21