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Ihre Arbeitgeber. NUTZEN

Ihre Arbeitgeber. NUTZEN 150 JAHRE BUNDESVERBAND Kraftvoller Arbeitgebervertreter Der erste Flächentarifvertrag im Jahr 1873 war eine große Leistung der Branche und der Sozialpartner sowie beispielgebend für viele andere Wirtschaftszweige. Gleichzeitig jedoch war dieser Erfolg der Auftakt für ungeahnte Anstrengungen des Verbandes. Denn die Branche verändert(e) sich permanent und Tarifverträge müssen damit Schritt halten: mit Forderungen der Arbeitnehmer, technischen Umwälzungen, neuen Arbeitsprozessen, reformierten Berufsbildern, modernen gesetzlichen Vorschriften und natürlich, um Unternehmen auf dem Weg in die Informationsgesellschaft und die Digitalisierung bestens zu unterstützen. Die Forderungen der Arbeitnehmer gingen auch früher oft über die Grenzen des Machbaren hinaus. Bild: bvdm ZEIT FÜR EINEN NEUEN MANTEL In den Betrieben der Druckindustrie hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Unser Manteltarifvertrag hat damit nicht Schritt gehalten und sich so von der Realität entfernt. Wir wollen die Erosion des Flächen tarif vertrages stoppen und das Tarifwerk der Druck industrie für die Zukunft fit machen. V. i. S. d. P.: Bundesverband Druck und Medien e. V. | Friedrichstraße 194–199 | 10117 Berlin Denn auch wenn es Partnerschaft heißt: Sozialpartnerschaften sind nicht immer leicht. Zeugen berichteten 1984 nach einem 13-wöchigen Druckerstreik vom härtesten Tarifkonflikt, den die Bundesrepublik bis dahin erlebt hatte. 1987 wendete der Verband ein gefordertes Vergütungsplus von 17 Prozent nur mit enormen Mühen ab. Und die Mühen dauern bis heute an. Auch aktuell geht es wieder um ein großes Projekt: Der Manteltarifvertrag muss reformiert werden. Kleine Seitwärtsbewegungen reichen schon lange nicht mehr aus. Denn Ziel ist es, die Belastungen der Unternehmen in Grenzen zu halten, Arbeitsbedingungen den modernen Realitäten anzupassen und damit den Fortbestand der Betriebe und der Arbeitsplätze zu sichern. Es ist also heute nicht anders als vor knapp 150 Jahren und so wird es auch in Zukunft sein. Bild: bvdm Es ist Zeit für einen neuen Mantel. Für unsere Druckindustrie Der Bundesverband verhandelt nicht nur, auch öffentlich kämpft er für zeitgemäße Arbeitsregelungen in der Branche. 10 // 03/2019

NUTZEN 150 JAHRE BUNDESVERBAND Vorreiter im bundesweiten Ausbildungswesen Seit seinen ersten Statuten strebt der Verband eine Lehrlingsausbildung an, die den Nachwuchs auf hohem technischem Niveau qualifiziert. 1878 beschloss der Verein eine „Prüfungsordnung für Buchdrucker-Lehrlinge und -Gehilfen“, 1920 setzte das Tarifamt der deutschen Buchdrucker die „Lehrlingsordnung für das graphische Gewerbe“ für seine Mitglieder verbindlich in Kraft. So vermochte das Gewerbe, nicht nur das Lehrvertragsrecht, sondern die gesamte Berufsausbildung inhaltlich und organisatorisch zu regeln. Die Bundesrepublik Deutschland war noch nicht gegründet, da schufen Arbeitgeber und Arbeitnehmer 1949 überdies eine Einrichtung für die Erstellung von Prüfungsfragen und die Sicherung der Ausbildungsqualität: den Zentral-Fachausschuss für die Druckindustrie (ZFA). Die organisierten Unternehmer und die IG Druck und Papier verpflichteten sich in einer neuen und fortschrittlichen Ausbildungsordnung, fachliche Fragen der Berufsbildung stets gemeinsam zu lösen und bundeseinheitliche Prüfungsaufgaben für Die Tiegeldruckpresse. Entwickelt im 19. Jahrhundert für den Buchdruck, alle Ausbildungsberufe der Branche heute gern noch zum Stanzen im Einsatz. zu erstellen. Zwanzig Jahre später diente diese Ausbildungsordnung dem staatlichen Berufsbildungsgesetz, das die betriebliche Berufsausbildung regelt, als Muster. Die Zusammenarbeit der Sozialpartner in diesem Bereich der Branche ist bis heute ungebrochen erfolgreich. Bild: bvdm Heute hilft die Virtual-Reality-Brille den Auszubildenden, die Hightech- Maschinen zu verstehen und damit zu arbeiten. Bild: bvdm 03/2019 // 11

Aus- und Weiterbildung im NordOsten (bkdmno)

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