Aufrufe
vor 3 Jahren

Nutzen 4-18 vdmno

  • Text
  • Druck
  • Medien
  • Unternehmen
  • Berlin
  • Arbeitgeber
  • Verband
  • Druckindustrie
  • Bvdm
  • Treffpunkt
  • Menschen
  • Vdmno

PARTNERSCHAFTEN Neue

PARTNERSCHAFTEN Neue Kooperationspartner beim vdmno Seit Dezember 2018 hat der Verband Druck & Medien NordOst zwei neue Kooperationspartner für Sie als Mitgliedsunternehmen gewonnen. MEWA Das Unternehmen bietet Ihnen als Mitglied des vdmno besondere Konditionen, wenn Sie das Dienstleistungsangebot von MEWA nutzen. Sollten Sie bereits mit dem Unternehmen MEWA zusammenarbeiten, können Sie Ihre Verträge entsprechend anpassen. Bei den vdmno-Sonderkonditionen können Sie wählen. Sie wählen zwischen einem prozentualen Rabatt oder einem Wertgutschein je einzukleidendem Mitarbeiter. Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Interesse haben, die Sonderkonditionen zu nutzen. STARCAR Die Autovermietung STARCAR bietet Ihnen als Mitglied des vdmno mit rund 40 Niederlassungen bundesweit ein gut ausgebautes Netz für Mietwagen und Leasingfahrzeuge und unterstützt Ihre Mobilität für jeden Bedarf. Ihnen als Mitgliedsunternehmen stehen die Angebote von STARCAR mit einem Rabatt von bis zu 20% zur Verfügung. Foto: iStock IMPRESSUM HERAUSGEBER Verband Druck & Medien NordOst e.V. Geschäftsstelle Hannover Bödekerstraße 10 ∙ 30161 Hannover T +49 511 33 80 60 ∙ F +49 511 33 80 620 Nutzen@vdmno.de ∙ www.vdmno.de GESCHÄFTSFÜHRUNG Harald Bareither (V.i.S.d.P.) REDAKTIONSLEITUNG & ANZEIGEN Katrin Stumpenhausen (V.i.S.d.P.) KONZEPT & LAYOUT Claudia Mentzen VDMNO-REDAKTIONSTEAM: Martin Maischak, Ronny Willfahrt, Joachim Wolpers, Tilman Schröder-Hohensee, Holger Schürmann, Henning Marcard VI // 04/2018

ARBEITSSCHUTZ Bildschirmarbeit und Rechtsanspruch auf eine Bildschirmbrille Fast geräuschlos und daher von vielen unbemerkt ist die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten (Bildschirmarbeitsverordnung) am 3. Dezember 2016 außer Kraft getreten. Die bislang bestehenden Regelungen sind aber nicht weggefallen, sondern finden sich hauptsächlich wieder in der Arbeitsstättenverordnung. Nach §2 der Arbeitsstättenverordnung handelt es sich bei Bildschirmarbeitsplätzen um Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. Bei reinen Bildschirmarbeitsplätzen verlangt das Gesetz eine Gefährdungsbeurteilung. Hierbei sind insbesondere die physischen und psychischen Belastungen der Augen und die Gefährdung des Sehvermögens zu berücksichtigen. Der Arbeitgeber muss Beschäftigten, die Tätigkeiten an Bildschirmgeräten durchführen, das Angebot auf eine arbeitsmedizinische Vorsorge unterbreiten. Derartige Vorsorgeuntersuchungen dürfen grundsätzlich nur von einem Arzt mit der Gebietsbezeichnung Arbeitsmedizin (Facharzt) oder einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin durchgeführt werden. Anfallende Kosten für die Bildschirmvorsorge muss der Arbeitgeber tragen. Der Anspruch der Beschäftigten auf eine spezielle Sehhilfe (Bildschirmbrille) ergibt sich aus der arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung. Danach ist Beschäftigten im erforderlichen Umfang eine spezielle Sehhilfe für die Arbeit an Bildschirmgeräten zur Verfügung zu stellen. Die Kosten für eine solche Bildschirmbrille muss der Arbeitgeber übernehmen. (§3 Abs.3 Arbeitsschutzgesetz) In der Praxis wird oft auch nicht beachtet, dass zudem eine Verpflichtung des Arbeitgebers besteht, dafür Sorge zu tragen, dass die Bildschirmarbeit durch andere Tätigkeiten oder regelmäßige Erholungszeiten unterbrochen wird (Nr. 6.1 II Anhang Arbeitsstättenverordnung). Derartige Bildschirmpausen dienen der gezielten Entlastung der Augen und des Muskel-Skelett-Systems und der Vorbeugung von Ermüdungen. Empfohlen wird hier eine kurze Unterbrechung der Bildschirmarbeit von 5 bis 10 Minuten pro Stunde. Der Arbeitgeber kann diese Unterbrechungen als Entlastungspause gestalten in der andere Tätigkeiten verrichtet werden. Dann werden diese Unterbrechungszeiten auch entsprechend vergütet. Denkbar ist aber auch, die Unterbrechungen als Ruhepausen des Arbeitszeitgesetzes zu gestalten mit der Folge, dass diese Zeiten nicht vergütet werden. Sie haben Fragen zur Arbeitsstättenverordnung? Rufen Sie uns an und lassen Sie sich von unseren Fachleuten beraten! Sie erreichen uns unter 0511 33 80 60 Foto: AdobeStock_157528219 04/2018 // VII